Freitag, 8. Dezember 2017

09.12.2017 - 26.01.2018: Mars im Skorpion - Zeit die männlichen Energien zu erneuern

Vom 09.12.2017 bis zum 26.01.2018 läuft Mars durch den Skorpion. Mars, der mythologisch den Gott des Krieges verkörpert und der astrologisch unsere männlichen Anteile symbolisiert, dürfte sich in diesem archaischen Zeichen wesentlich wohler und heimischer fühlen, als in der Waage, denn hier ist er zuhause. Mars hat sich seit Anfang September 2017 durch die Waage bewegt. In der Waage kann Mars vor lauter Vorsicht nicht anzuecken und um den lieben Frieden zu wahren, eine Scheinharmonie aufrechterhalten, wodurch er an Integrität und Selbstsicherheit einbüßen kann und seine eigenen Ziele aus dem Auge verlieren kann. Mars konnte in den vergangenen Wochen aber auch tatsächlich für mehr Gleichgewicht, Fairness und Harmonie sorgen, je nachdem wie wir uns verhalten haben, denn Mars symbolisiert die Art wie wir handeln.

Mars hat in der Waage, nach den klassischen astrologischen Zuordnungen, eine ziemlich herausfordernde Position, denn die Waage ist das Zeichen der Beziehungen, der Harmonie und des Friedens. Mars symbolisiert unseren Willen, unsere Antriebskraft und unsere Durchsetzungsfähigkeit, damit einhergehend auch unsere Bereitschaft uns für das einzusetzen, was wir für richtig halten, auch wenn andere etwas dagegen haben. Unsere marsischen Eigenschaften können entweder mit den Bedürfnissen von anderen harmonieren oder wir wollen etwas ganz anderes als andere, wodurch Konflikte entstehen können, denn andere haben ja auch einen Mars, also einen Willen. Da es in der Waage darum geht sich in andere hineinzuversetzen und sich auf andere einzustellen, kann es Mars hier an Willenskraft, Entschlossenheit und Durchsetzungskraft mangeln. Wenn man zu viel abwägt, zu lange nachdenkt und sich zu leicht von anderen beeinflussen lässt, kann man an Kraft verlieren, man kann zu lange zwischen den Stühlen sitzen, so dass man im Zuge dessen an Zeit und Energie verliert. Zudem können andere einem Mars in der Waage gegenüber ungeduldig werden, weil sie nicht wissen woran sie bei ihm sind. Wenn jemand nicht klar ja oder nein sagen kann, ist es möglich, dass man dieser Person gegenüber Aggressionen entwickelt, weil man das Gefühl hat ihr jede Entscheidung abnehmen zu müssen. Auf diese Weise erreicht ein Mars in der Waage dann häufig genau das, was er eigentlich vermeiden will, nämlich einen Streit zu provozieren. Wenn Pluto seine Finger mit im Spiel hat, dann versucht ein Mars in der Waage oft mittels Manipulation seinen Willen durchzusetzen, was beim Gegenüber in der Regel auch nicht so gut ankommt. Andererseits hat ein Mars in der Waage gerade durch sein andauerndes Ausbalancieren die Möglichkeit sich seiner eigenen Mitte bewusster zu werden und diese zu stabilisieren. Vergleichbar mit einer Pflanze, die dadurch stärker wird, dass sie dem Wind standhalten muss, kann auch ein Mars in der Waage seine eigene Position kräftigen und sich gleichzeitig ausdehnen, wenn er auf Gegenwind stößt, weil er immer wieder die Rückbindung zum Selbst aufnehmen muss, während er sich gleichzeitig bemüht auch die Perspektiven von anderen mit einzubeziehen und sich ihnen gegenüber so fair wie möglich zu verhalten. Aus gutem Grund ist die Waage der Diplomat oder auch der Richter. Unter günstigen Umständen kann ein Mars in der Waage seine eigenen Fehler sowie die Fehler der anderen erkennen, er kann sich von anderen inspirieren lassen und so seinen eigenen Horizont erweitern. Ein Mars in der Waage gibt uns durch sein Bedürfnis nach Fairness die Möglichkeit Konflikte auf eine konstruktive Art zu lösen, so dass Win-Win-Situationen für beide Seiten entstehen können.

Mars hat seit Anfang September 2017 auf seinem Weg durch die Waage einige sehr herausfordernde Aspekte gebildet, wie die Spannungsaspekte zu Pluto im Steinbock, zu Uranus im Widder und zu Neptun und Chiron in den Fischen. Mars befand sich in der Waage aber auch in Harmonie zu Saturn im Schützen, zum aufsteigenden Mondknoten im Löwen und zum absteigenden Mondknoten im Wassermann. Wir hatten mit dem Lauf von Mars durch die Waage verstärkt die Möglichkeit unsere eigene Position zu hinterfragen und diese bei Bedarf neu auszurichten, wir konnten uns leichter mit Menschen zusammentun, mit denen wir an einem Strang ziehen und wir hatten verstärkt die Chance Streitigkeiten auf eine diplomatische Art zu begegnen. Ein Konflikt kann uns anderen näher bringen, er kann uns von anderen entfernen oder er kann uns entzweien. Während wir in unserem Kulturkreis mit einer Krise meist etwas Unangenehmes verbinden, was möglichst vermieden werden sollte, hat das chinesische Schriftzeichen, das für Krise steht, die Bedeutung einer Gefahr, aber auch die einer Chance. Eine Krise sowie ein Konflikt bieten also immer die Möglichkeit an den damit verbundenen Herausforderungen zu wachsen.




Bild: Planet Mars, der rote Planet, Creative Commons



Wenn sich Mars vom 09.12.2017 bis zum 26.01.2018 durch den Skorpion bewegt, befindet er sich in einem Zeichen, in dem er sich besonders kraftvoll entfalten kann, denn Mars ist, neben Pluto, der Mitherrscher des Skorpions. Zudem wird Mars im Skorpion mehrere besonders günstige Aspekte zu anderen Himmelskörpern bilden, wie ein harmonisches Trigon zu Neptun in den Fischen, eine Konjunktion zu Jupiter im Skorpion, ein harmonisches Sextil zu Pluto im Steinbock und ein harmonisches Trigon zu Chiron in den Fischen.

Im Zodiak baut sich alles aufeinander auf, denn die Zyklen, die durch die Astrologie symbolisch dargestellt werden, spiegeln die unterschiedlichen Abläufe in unserem Leben wider. So wie wir in unserem Leben einen Schritt nach dem anderen tun müssen, wenn wir ein bestimmtes Ziel erreichen wollen, zeigen sich auch in der Astrologie die Zusammenhänge zwischen A und B um C zu erreichen. Wenn wir den Lauf von Mars durch die Waage in den vergangenen Wochen entsprechend genutzt haben, dürften wir die Erfahrung gemacht, dass uns Konflikte mit anderen oder auch persönliche Krisen zu außergewöhnlichen Einsichten verhelfen können und dass auftauchende Schwierigkeiten ein besonderes Wachstumspotential bieten, nicht nur für uns selbst, sondern auch innerhalb einer Beziehung. Wenn wir mit jemandem durch eine Krise gegangen sind oder einen Konflikt mit ihm durchlebt haben, kennen wir diesen Menschen wesentlich besser und wir können ihm mehr vertrauen. Mit Mars in der Waage hatten wir auch die Chance erfolgreich gegen eventuelle Ungerechtigkeiten vorzugehen, denn in der Waage wird das Bemühen um Gerechtigkeit gefördert. Wir konnten in den vergangenen Wochen verstärkt erkennen, welche Menschen auf unserer Seite stehen, zu wem wir wirklich stehen oder ob hier jemand schnell den Schwanz einzieht, sobald es brenzlig wird. Wir konnten erkennen mit welchen Menschen eine gleichberechtigte Beziehung oder auch eine faire geschäftliche Zusammenarbeit möglich ist und mit welchen Menschen wir immer wieder auf ähnliche Probleme stoßen, so dass bestimmte Verbindungen für mehr Schwierigkeiten sorgen, als dass sie uns etwas Positives bringen. Zudem konnten wir mit Mars in der Waage auch erkennen, dass wir es nicht immer jedem Recht machen können, da wir uns sonst selbst nicht mehr gerecht werden würden. Die genannten Themen sind wesentliche Voraussetzungen, um aus dem folgenden Zyklus von Mars durch den Skorpion einen Nutzen ziehen zu können, denn im Skorpion betreffen uns die Dinge meist auf wesentlich tieferen Ebenen, als es in der intellektuellen Waage der Fall ist, in der man die Gefühle leichter aus dem Spiel lassen kann, als im gefühlsbetonten und intensiven Skorpion.





Ares/Mars, Borghese, creativecommons



Da der Skorpion das Zeichen der gemeinsamen Werte und der gemeinsamen Ressourcen ist, brauchten wir den vorangehenden Prozess des Abwägens von einem Mars in der Waage, des sich aufeinander Einstimmens und der Wieder-Herstellung von Fairness in unseren Beziehungen. Im Skorpion wollen wir uns auf eine Art auf andere einlassen, die von Vertrauen geprägt ist. Vertrauen brauchen wir in unseren persönlichen Beziehungen, ebenso wie in unseren geschäftlichen. Wenn man in den vergangenen Wochen, während Mars durch die Waage lief, eventuell zu der Erkenntnis kam, dass man bestimmten Menschen nicht vertrauen kann, dass eine Win-Win-Situation von einigen Menschen nicht angestrebt wird, sondern nur eine Win-Lose-Situation oder eine Lose-Lose-Situation, dann haben wir spätestens jetzt, mit Mars im Skorpion, die Möglichkeit uns aus schädigenden Beziehungen zu lösen, denn der Skorpion ist auch das Zeichen des Loslassens. Im Skorpion geht es darum, dass wir uns auf das konzentrieren, was für uns persönlich Wert und Substanz hat und was den Fluss in unserem Leben anregt. Der Skorpion symbolisiert den Austausch auf der emotionalen Ebene, auf der geistigen Ebene und auf der materiellen Ebene. Hier geht es um das, was wir mit anderen teilen, womit materielle, sowie immaterielle Ressourcen angesprochen sind. Wir können mit anderen ein Bankkonto teilen, ein Haus oder eine Firma. Wir können mit anderen unsere Wertvorstellungen teilen, unsere politischen Einstellungen oder unsere religiösen Vorstellungen. Wir können mit anderen unser Wissen teilen, unsere Ideen, unsere Träume, ebenso wie unsere Ängste. Wir können mit anderen unsere Liebe teilen, unsere Freude oder unsere Trauer. Wir können mit anderen unseren Raum und unsere Zeit teilen. Wir können mit anderen unseren Körper teilen, indem wir Sex mit jemandem haben oder indem wir ein Kind mit ihm in die Welt setzen. Dies sind einige Beispiele, die aufzeigen, wie weit das Feld der gemeinsamen Ressourcen reicht. Im Skorpion kann es also heißen „Dein Gewinn ist auch mein Gewinn und wir gewinnen zusammen“. Im Skorpion kann es aber auch heißen „mitgefangen, mitgehangen“, sprich, dass wir unter ungünstigen Voraussetzungen auch die negativen Konsequenzen mitzutragen haben, wenn wir mit anderen etwas Wertvolles teilen. Wir können also auch Verluste und Schulden mit anderen teilen, was beides skorpionische Themen sind.




Ares/Mars, Borghese, creativecommons



Der Skorpion kann uns auf einer äußerst tiefen Ebene mit anderen zusammenschweißen, warum er das Zeichen der Intimität ist. Wir können in keinem anderen Zeichen so sehr mit anderen verschmelzen, wie im Skorpion, warum er das Zeichen der seelischen Verbundenheit, aber auch das Zeichen der psychischen Verstrickung ist. Wir können in keinem anderen Zeichen derartig tiefgreifende Machtkämpfe ausfechten, wie im Skorpion. Der Skorpion ist das Zeichen des Stirb und Werde und aus dem Grund hat man unter einem starken Skorpion Einfluss, zumindest auf einer unbewussten Ebene, häufig das Gefühl es ginge um Leben oder Tod.

Da die Aspekte, die Mars während seines Laufs durch den Skorpion zu anderen Himmelskörpern bildet, vorrangig sehr vielversprechend sind, haben wir während dieses Transits besonders günstige Voraussetzungen uns mit Menschen zu verbinden, mit denen wir etwas teilen können, das wir als wertvoll erachten, sei es auf materiellen oder auf immateriellen Ebenen. Die kommenden Wochen sind also sehr gut geeignet, um in zwischenmenschlichen Beziehungen mehr in die Tiefe zu gehen, um mehr Nähe, Vertrauen und Intimität zuzulassen. Auch im geschäftlichen und im finanziellen Bereich können wir durch den Zusammenschluss mit den richtigen Partnern mit größeren Gewinnen rechnen. Da es jedoch immer darauf ankommt, wie wir persönlich von der jeweiligen Zeitqualität berührt werden und welche Voraussetzungen wir mitbringen, ist auch erwähnenswert, dass die angesprochen harmonischen Aspekte, die Mars im Skorpion in den kommenden Wochen bildet, vorrangig anzeigen, dass unseren Aktivitäten besonders wenig Hindernisse in den Weg gelegt werden. Das klingt zwar zunächst positiv, es muss jedoch nicht immer nur positiv sein, wenn die Kräfte ungehindert fliessen, denn wir haben alle einen freien Willen. Wenn man sich zum Beispiel in einer schädlichen Beziehung befindet, in der man sehr leidet, dann kann sich der ungebremste Fluss der Energien auch dadurch zeigen, dass man sich, ohne selbst aktiv dagegen anzugehen und ohne das Eingreifen von äußeren Faktoren, wie zum Beispiel durch Freunde, die einem ins Gewissen reden oder die einem zur Hilfe eilen, weiterhin dieser Situation aussetzt, denn auch das würde einen ungehinderten Fluss innerhalb einer bereits bestehenden Situation anzeigen. Von daher bedeutet das Zusammenfließen der unterschiedlichen Energien, die in den kommenden Wochen auf uns Einfluss nehmen, nicht immer, dass man sich in der Situation, in der man sich befindet, einfach nur treiben lassen sollte, was diese Zeitqualität durchaus anzeigen könnte. Mars symbolisiert unseren persönlichen Willen und unsere Handlungsbereitschaft. Von daher ist es gerade in diesen Zeiten sinnvoll sich zu fragen was man denn wirklich will. Der Skorpion kann durchaus selbstzerstörerische Tendenzen aufweisen. Der Skorpion verfügt aber auch über ein großes heilerisches Potential und über außergewöhnliche Regenerationskräfte. Wir können uns also fragen, ob unsere grundsätzlichen Werte und unsere Handlungen auf die Heilung und auf die Verbesserung unserer Umstände ausgerichtet sind oder ob wir bestimmte Dinge tun, die uns eher schaden, auch wenn wir die zugrundeliegenden Motive vielleicht nicht immer verstehen. Da der Skorpion unser Unbewusstes symbolisiert, können wir uns unter seinen Einflüssen wider besseren Wissens zu Taten gedrängt fühlen, die bei Licht betrachtet widersinnig erscheinen, die in der Dunkelheit unserer unbewussten Beweggründe jedoch durchaus verführerisch wirken können.



Wichtige Fragen zu Mars im Skorpion können lauten:

Was will ich wirklich?

Was wollen die Menschen, die mir wichtig sind und harmoniert das mit dem was ich will?

Handle ich so, dass ich meine Situation verbessere oder fühle ich mich oft zu Handlungen gedrängt, die mir oder auch anderen schaden?

Vertraue ich den Menschen, die mir nahe stehen? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

Vertraue ich mir selbst? Warum oder warum nicht?

Kann ich mich auf Intimität einlassen?

Können die Menschen, die mir wichtig sind, sich auf Intimität mit mir einlassen?

Wie gehe ich mit meinen eigenen Ressourcen um?

Wie gehe ich mit den Ressourcen von anderen um?

Wie gehen andere mit meinen und mit unseren gemeinsamen Ressourcen um? 

Achten andere von sich aus auch auf meine Bedürfnisse oder muss ich sie immer wieder darauf aufmerksam machen? Was sagt mir das über mich, über diesen Menschen und über unsere Beziehung?




Viele liebe Grüße mit den Sternen


Lia




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Wichtige Aspekte, die Mars im Skorpion bildet:

09.12.2017, 09:59:13 MEZ Mars Eintritt Skorpion
28.12.2017, 06:58:50 MEZ Mars Trigon Neptun 11°49´35 Skorpion / Fische
02.01.2018, 18:14:30 MEZ Mars Quadrat wahrer Mondknoten 15°14´19 Skorpion / Löwe (d/r)
05.01.2018, 01:53:00 MEZ Mars Quadrat mittlerer Mondknoten 16°40´59 Skorpion / Löwe (d/r)
07.01.2018, 01:39:00 MEZ Mars Konjunktion Jupiter 17°55´20 Skorpion
08.01.2018, 20:58:50 MEZ Mars Sextil Pluto 19°02´44 Skorpion / Steinbock
09.01.2018, 22:07:50 MEZ Venus Sextil Mars 19°41´49 Steinbock / Skorpion
18.01.2018, 19:02:20 MEZ Mars Trigon Chiron 25°11´52 Skorpion / Fische
26.01.2018, 13:56:12 MEZ Mars Eintritt Schütze



Berühmte Menschen mit Mars in der Waage:

14. Dalai Lama, Nicole Kidman, Pamela Anderson, John Lennon, Elvis Presley, Bill Gates, Freddy Mercury, Bill Clinton, Whitney Houston, Sigmund Freud, Nelson Mandela, J.K. Rowling, Nikola Tesla, Abraham Lincoln


Berühmte Menschen mit Mars im Skorpion:

Mahatma Gandhi, Leonardo DiCaprio, Taylor Swift, Kurt Cobain, Grace Kelly, Oprah Winfrey, Bruce Lee, Alyssa Milano, Jimi Hendrix, Jude Law, Mark Zuckerberg, Mel Gibson, Joseph Stalin, Marie Curie, Michael Schuhmacher, Harvey Weinstein




Dienstag, 21. November 2017

Schütze-Zeit: Die Stufen zur Weisheit



Vom 22.11. bis zum 21.12.2017 wandert die Sonne durch den Schützen. In diesem Jahr ist der Lauf der Sonne durch den Schützen von einigen Besonderheiten geprägt, nicht nur weil Merkur am 03.12.2017 im Schützen rückläufig wird, sondern auch weil es für die kommenden dreißig Jahre das letzte Mal sein wird, dass sich die Sonne zusammen mit Saturn durch den Schützen bewegt.




Sternbild Schütze, GNU Free Documentation License



Mit dem Transit der Sonne durch den Schützen wird uns für die kommenden Wochen ein Licht gereicht mit dessen Hilfe wir die letzten Schritte, die Saturn durch dieses Zeichen zu gehen hat, beleuchten können. Saturn wird am 20.12.2017 den Schützen verlassen, um für die kommenden Jahre in den Steinbock und damit in seinen Herrschaftsbereich einzutreten. Saturn hat zu Weihnachten 2014 das erste Mal den Schützen betreten und er wird erst im Jahr 2044 wieder durch dieses Zeichen laufen. Wenn Saturn nach seinen mehrjährigen Transiten ein Zeichen verlässt, wird diese Zeit oft von einer gewissen Dringlichkeit begleitet, denn Saturn ist der große Lehrmeister, der uns in jedem Zeichen, das er durchwandert, mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Kurz bevor Saturn ein Zeichen verlässt, werden sozusagen die wichtigsten Klausuren geschrieben, manchmal handelt es sich sogar um unsere Doktorarbeit, die über viele Dinge, die in den nächsten Jahren auf uns zukommen, entscheiden kann. Saturn wird auch als ein strenger Lehrer bezeichnet, warum er von den meisten Menschen nicht gerade mit überschwänglicher Freude begrüßt wird. Saturn symbolisiert respekteinflößende Persönlichkeiten, Autoritäten, Menschen, die sich in einer Position befinden, die es ihnen ermöglicht, dass sie uns einige Unannehmlichkeiten bereiten können, dass sie uns gefährlich werden können oder auch dass sie uns Schutz, Anleitung und Sicherheit bieten können. Ein Polizist stellt eine saturnische Figur dar, ebenso wie ein Richter, ein Staatsanwalt, ein Politiker, ein Priester oder ein Professor.

Die ersten saturnischen Charaktere, mit denen wir es zu tun bekommen, sind jedoch unsere Eltern. Unsere Eltern nehmen in unseren ersten Lebensjahren eine gottähnliche Position in unserem Leben ein, denn wir sind ihnen mit Leib und Seele ausgeliefert und wir sind vollkommen von ihnen abhängig. Wenn unsere Eltern uns verlassen würden, dann würden wir sterben, wenn wir nicht gerade noch rechtzeitig von jemandem gerettet werden würden, der an die Stelle unserer Eltern tritt und der damit zur saturnischen Instanz für uns wird. Wir sind als Kinder nicht nur auf der materiellen Ebene von unseren Eltern abhängig, sondern auch auf allen anderen Ebenen. Unsere Eltern sind unsere ersten Lehrer, sie haben die anspruchsvolle Aufgabe uns für das Leben auszubilden, sie sind da, um uns all das zu geben und beizubringen, was wir brauchen, um groß und stark zu werden und um unseren Weg im Leben gehen zu können.

Je nachdem wie sich unsere Eltern in der Rolle als unsere ersten Lehrer gemacht haben, formen sich unsere Bilder von dem was Saturn in der Astrologie verkörpert. Wenn wir unsere Eltern überwiegend als liebevoll, fürsorglich und großzügig erlebt haben, haben wir ein anderes Bild von Saturn verinnerlicht, als wenn wir unsere Eltern hauptsächlich als streng, abweisend und einschränkend erlebt haben. Zu unseren Eltern als saturnische Charaktere gesellen sich dann auch all die anderen Autoritätsfiguren, die einen Einfluss auf uns haben, wie Erzieher, Lehrer, ältere Geschwister oder einflussreiche Verwandte. Später im Leben kommen dann unsere Vorgesetzten hinzu und alle anderen Menschen, die eine Entscheidungsgewalt über etwas haben, das uns wichtig ist, wie z.B. ein Vermieter, der darüber entscheidet, ob wir eine Wohnung bekommen oder nicht. Nicht zuletzt ist als Erwachsener auch unser Partner eine saturnische Figur, durch den wir unsere persönlichen Probleme mit Saturn gespiegelt bekommen und mit dem wir auch die positiven Aspekte von Saturn erleben können, wie Zuverlässigkeit, Beständigkeit und Sicherheit.

Jede Form Verbindlichkeit hat eine saturnische Note. Ob wir uns verabreden, ob wir eine neue Arbeitsstelle antreten, ob wir uns verloben, ob wir heiraten oder ob wir einen Vertrag unterschreiben; wann immer wir uns zu etwas verpflichten, ist Saturn beteiligt. Wenn jemand uns eine Grenze setzt, bekommen wir Saturn zu spüren oder wenn jemand von uns abhängig ist, wie ein Haustier, ein Kind oder ein Angestellter, denn dann kommt unser eigener Saturn ins Spiel, weil wir Verantwortung übernehmen müssen und dies oft auch gerne tun.

In erster Linie symbolisiert Saturn den Erwachsenen. Als Kinder können wir es oft kaum abwarten erwachsen zu sein, weil wir mit dem Leben eines Erwachsenen viele verlockende Freiheiten verbinden. Wir können als Erwachsene essen wann wir wollen, was wir wollen und wie viel wir wollen. Niemand kann uns mehr vorschreiben ob wir ein Stück Schokolade essen oder ob wir die ganze Tafel auf einmal essen. Wir können schlafen gehen wann wir wollen, wir können den Abwasch machen oder ihn stehenlassen, wir können unsere Wohnung einrichten wie wir wollen, wir können tun und lassen, was wir wollen. Das ist zumindest das Bild, das wir als Kinder oft von unseren Eltern oder von anderen Erwachsenen haben. Wenn wir dann selbst älter werden, merken wir, dass wir einerseits zwar viel mehr Freiheiten haben, aber dass wir aber andererseits auch viel mehr Verantwortung zu tragen haben. Da Verantwortung ein saturnisches Thema ist und dieses Thema mit einem Reifeprozess einhergeht, ist die Übernahme von Verantwortung ein wesentlicher Punkt in der Erziehung von Kindern. Einerseits sollte Kindern nicht zu viel Verantwortung auferlegt werden, aber andererseits ist es sinnvoll, dass Kinder ihrem Alter und ihrem Charakter entsprechend lernen Verantwortung zu übernehmen. Man kann einem Kind ein Haustier schenken und ihm dadurch die Möglichkeit geben zu lernen was es bedeutet Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu tragen, man kann es auf seine kleineren Geschwister aufpassen lassen, man kann es alleine zur Schule fahren lassen oder man kann ihm Geld in die Hand drücken und es alleine einkaufen gehen lassen. Das sind ganz direkte Wege einem Kind beizubringen was es bedeutet Verantwortung zu tragen. Es gibt aber viele andere Wege einem Kind Verantwortung zu übertragen, die im Zuge des Familienalltags oft ganz nebenbei ablaufen und die häufig nicht als solche wahrgenommen werden. Wenn die Eltern eines Kindes eine eher pessimistische Haltung zum Leben haben, dann wirkt sich deren Weltsicht auch auf ihr Kind aus. Wenn die Eltern saturnische Figuren in ihrem Leben als bedrückend und als einschränkend erleben, wie ihre Vorgesetzten, ihren Vermieter, staatliche Institutionen, Banken oder ähnliches, dann wirkt sich das auch auf das Weltbild ihres Kindes aus. Auch wenn Eltern nicht direkt mit ihren Kindern über diese Themen sprechen, tragen Kinder die Lasten ihrer Eltern in unterschiedlichen Ausmaßen mit. Wenn Eltern davon ausgehen, dass das Leben ungerecht und schwer ist, dass ihnen die Hände gebunden sind und dass sie in einem Hamsterrad gefangen sind, dann wird ein Kind diese Einstellungen, zumindest anteilig, übernehmen.

Für das Weltbild eines Menschen verantwortlich zu sein, ist eine ganz besondere Verantwortung, denn unser Weltbild entscheidet zu wesentlichen Teilen darüber wie unser gesamtes Leben verläuft. Ob das berühmte Glas unserer Meinung nach halb voll oder halb leer ist, ist bestimmend für so ziemlich alle kleineren oder größeren Entscheidungen, die wir im Laufe unseres Lebens fällen und nicht zuletzt entscheidet die grundsätzliche Einstellung von halb voll oder halb leer auch über unser Wohlbefinden, über ein Gefühl von Sicherheit in der Welt und über unser Urvertrauen.

Mit Saturn im Schützen hatten wir seit 2014 nun die große Aufgabe unser Weltbild von Grund auf zu durchleuchten, es immer wieder zu hinterfragen und es bei Bedarf neu auszurichten, denn als Erwachsene, wie sie von Saturn symbolisiert werden, sind wir selbst für unser Weltbild verantwortlich, ungeachtet des Weltbildes das unsere Eltern uns vermittelt haben. Der Schütze symbolisiert unser Weltbild, denn im Schützen geht es um das, an was wir glauben. Der Schütze symbolisiert von der traditionellen Religion, über die Spiritualität bis hin zu dem Glauben an Verschwörungstheorien jede Form von Glauben. Ob wir etwas glauben, das wir in den Medien lesen, das uns die Nachbarn erzählen oder das wir von unserem Guru hören, hängt astrologisch davon ab, was wir persönlich aus dem Schützen, seinem Herrscher Jupiter und dem 9. Haus machen. Der Schütze symbolisiert unsere ganz persönliche Wahrheit und die Geschichte, die wir uns – ob bewusst oder unbewusst – über uns selbst erzählen. Wir können durch außergewöhnlich schwierige Zeiten gegangen sein, wir können besondere Schicksalsschläge erlitten haben, wir können viele schmerzhafte Erlebnisse gehabt haben, aber ob wir an ihnen zerbrechen oder an ihnen wachsen, hängt zu großen Teilen von unserer persönlichen Wahrheit ab und von unserer Sicht auf unsere eigene Geschichte.

Mit Saturn im Schützen konnten wir in den vergangenen Jahren lernen, dass Wahrheit äußerst dehnbar sein kann. Ganz davon abgesehen, dass wir in einer Zeit leben, in der „alternative Fakten“ in gewisser Weise gesellschaftsfähig geworden sind, können wir oft auch auf einer persönlichen Ebene erkennen wie sehr sich unsere Wahrheit von der Wahrheit von anderen unterscheiden kann. Während ein Julian Assange für einige ein Held sein kann, ist er in den Augen anderer ein Verbrecher. Während wir meinen, wir hätten einen äußerst unterhaltsamen, inspirierenden, aber harmlosen Abend mit einem Kollegen verbracht, kann unser Partner den gleichen Ablauf als eine Form von Fremdgehen verstehen. Während wir uns selbst für Atheisten halten, können andere uns als Gläubige bezeichnen, denn daran zu glauben, dass es keinen Gott gibt, ist auch eine Art Glaube. Glaube bestimmt unser Leben mehr, als wir oft meinen, gerade auch, weil viele von uns davon ausgehen, dass wir heute in der westlichen Welt von Logik und Ratio bestimmt werden. Tatsächlich war es erst der Glaube, die Religion, was die Menschen einst veranlasst hat sich in größeren Gruppen zusammenzutun, sich als Gemeinschaft an bestimmten Orten niederzulassen, etwas zusammen aufzubauen und Landwirtschaft zu betreiben, was den Beginn der Kultur in der Evolution der Menschheit kennzeichnet. Ohne einen verbindenden Glauben haben die Menschen zuvor als Nomaden gelebt, sie wurden nicht sesshaft, sie haben keine Landwirtschaft betrieben, sie haben sozusagen von der Hand in den Mund gelebt und sie mussten sich nach Wind und Wetter und nach den Tieren richten, die sie gejagt haben. Erst die Entstehung und die Verbreitung von bestimmten Glaubenssystemen hat dazu geführt, dass der Mensch begann sich in die Richtung zu bewegen, die für uns heute nicht mehr wegzudenken ist.

Unser Glaube kann uns mit anderen verbinden, unser Glaube kann uns voneinander trennen, unser Glaube kann uns dazu veranlassen andere als einen Freund oder als einen Feind zu sehen. Wir können durch das, an was wir glauben, auch uns selbst entweder Freund oder Feind sein. Wir können glauben, dass die Welt ungerecht ist, wir können glauben, dass wir es nie schaffen werden unsere Träume zu verwirklichen, wir können umgekehrt zu leichtgläubig sein und jedem Vertrauen schenken, der uns halbwegs glaubhaft erscheint und wir können dadurch unter Umständen in Teufels Küche geraten.

Ein Glaube ist ein Glaube solange er nicht bewiesen wurde, denn wenn ein Glaube bewiesen wurde, handelt es sich um eine Tatsache. Wenn wir an etwas glauben, halten wir es für wahr und auch wenn sich der Glaube seinem Wortstamm nach auf etwas bezieht das wir als „vertrauenerweckend“ und „gut heißend“ ansehen, können wir an etwas glauben und es für wahr halten, selbst wenn es alles andere als gut für uns ist. Wir können – im Gegenteil – an etwas glauben, das uns schadet, das uns hemmt, das uns davon abhält, etwas zu tun, was gut für uns wäre, was sich sogar als das Beste herausstellen könnte, was wir je erlebt haben.

Da Saturn mit Angst, Zweifel, Einschränkungen und Hindernissen in Verbindung steht, hat Saturn im Schützen uns in den vergangenen Jahren immer wieder herausgefordert bestimmte Ängste, Zweifel und Hindernisse zu überwinden. Der Schütze ist ein Zeichen, das seine eigenen Erfahrungen sammeln will. Im Schützen werden wir, wie bei allen Feuerzeichen, aufgefordert uns auf ein Abenteuer einzulassen. Der Schütze will sich über bestimmte Grenzen hinwegsetzen, er will wachsen, er will erkunden, er will ausprobieren und er will Neues kennenlernen. Der Schütze will sich ausdehnen, während Saturn sich schützen und abgrenzen will und die Dinge vorsichtig angehen will. Obwohl Saturn und der Schütze zunächst widersprüchlich und schwer vereinbar erscheinen, hat uns gerade auch der Transit von Saturn durch den Schützen außergewöhnliche Wachstumschancen geboten.

Unter Saturns Einfluss geht es darum etwas aufzubauen, das eine gewisse Sicherheit und Dauerhaftigkeit bietet. Mit Saturn im Schützen geht es also darum unser Weltbild, unsere Wahrheit, unseren Glauben und die damit verbundenen Glaubenssätze auf etwas aufzubauen, das für uns persönlich tragfähig und ausbaufähig ist. Wenn unser Glaube allzu begrenzt ist, wenn Saturn hier also in seiner einschränkenden Funktion zum Einsatz kommt, beschränken wir uns selbst oder wir bekämpfen Andersgläubige, weil wir meinen, unsere Wahrheit sei die einzig richtige. In dem Fall wären die Maschen viel zu eng gestrickt, denn wir würden uns einer möglichen Erweiterung verschließen, die uns durch andersdenkende Menschen erreichen könnte. Menschen, die ganz anders denken als wir, können uns manchmal ungeahnte Perspektiven aufzeigen, die gerade aufgrund ihrer Andersartigkeit einen besonderen Beitrag leisten können. Der Schütze symbolisiert den Melting Pot, also das Zusammentreffen von unterschiedlichen Kulturen, verschiedenen Sprachen und andersartigen Lebensformen. Diesen Mischmasch aus ganz verschiedenen Einflüssen konnte Saturn verhindern, indem er für Grenzen sorgte und dafür, dass sich nichts Fremdartiges einmischen kann. Wenn wir Saturn, auf der anderen Seite, aus unserem Bewusstsein radieren und sich damit sämtliche Grenzen für uns auflösen, dann können wir zwar an Alles und Nichts glauben, wir können alles für wahr oder unwahr halten, wir können alles irgendwie interessant finden und uns von allen Seiten beeinflussen lassen, aber dann fehlt uns die Basis, auf der wir in den kommenden Jahren, wenn Saturn durch den Steinbock läuft, aufbauen können. Ohne Saturn fehlt uns eine Richtlinie, der rote Faden, der im Schützen so bedeutungsvoll ist. Wenn wir alles wissenswert und erlebenswert finden, wenn die Schütze typische Offenheit also übertrieben wird, dann können wir uns zwar aus allen Richtungen beeinflussen lassen und für alles offen sein, aber dann ist es fraglich, ob wir etwas Sinnvolles mit all dem Input anfangen können. Genau das gehört jedoch zu den Aufgaben mit Saturn im Schützen, denn hier geht es darum aus einer Fülle von Informationen, unterschiedlichen Ansichten und widersprüchlichen Sichtweisen die verbindende Mitte herauszufiltern, eben den roten Faden des Schützen zu erkennen.


Saturn wird am 01.12.2017 seinen Schatten verlassen. Saturn wurde am 06.04.2017 auf 27°47´ Schütze rückläufig, womit sich der „weise Alte“ eine ganz besondere Position im Schützen ausgesucht hat, denn hier befindet sich das galaktische Zentrum. Im galaktischen Zentrum erscheint uns die Milchstraße am dichtesten, hier befindet sich das nächste supermassereiche schwarze Loch und hier zeigen sich außergewöhnliche astrophysikalische Phänomene. Dass ein Himmelskörper ausgerechnet auf diesem Punkt rückläufig wurde und dass es sich zudem um Saturn handelte, um den Planeten der weisen Vorausschau, um denjenigen, der seinen Weg mit Umsicht gehen will, ist sehr symbolträchtig. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass zwei der wichtigsten Politiker des gegenwärtigen Weltgeschehens, nämlich Angela Merkel und Vladimir Putin, im galaktischen Zentrum ihren Mars haben, ist dieser Wendepunkt Saturns nicht nur für das Weltgeschehen, sondern auch für jeden Einzelnen von uns von besonderer Bedeutung.





Das galaktische Zentrum, Infrarotaufnahme




Mit dem Lauf der Sonne durch den Schützen bekommen wir nun eine Laterne in die Hand, die es uns ermöglicht den richtigen Weg zu finden, denn je weiter Saturn in den kommenden Wochen im Schützen aufsteigt, desto undurchsichtiger könnte uns der Weg erscheinen. Ab Anfang Dezember 2017, wenn Saturn seinen Schatten verlässt, während er sich inmitten des galaktischen Zentrums befindet, betreten wir ein ganz neues Terrain. Die letzten Stufen des Schützen hat seit 1988 keiner von uns in der Begleitung Saturns betreten. Obwohl das alles schon spannend genug sein dürfte, kommt noch hinzu, dass Merkur am 03.12.2017 ganz am Ende des Schützen rückläufig wird. Merkur wird interessanterweise ausgerechnet zum Vollmond in den Zwillingen rückläufig, was jedem Astrologen wie ein kosmischer Joke erscheinen wird! Dass Merkur zum Abschluss des Transits von Saturn durch dieses Zeichen im Schützen rückläufig wird, dass er zum Vollmond in den Zwillingen rückläufig wird und dass er sich während seiner gesamten Rückläufigkeitsphase im gegenüberliegenden Zeichen von seinem eigenen Herrscherzeichen befindet, könnte als Fallbeispiel im Astrologie Unterricht für Meisterschüler dienen, um diese vor eine besonders kniffelige Aufgabe zu stellen.


Wir können uns in den kommenden Wochen als Alchemisten versuchen, denn der Schütze ist das Zeichen der Alchemie. Wenn man eine gelungene Mischung aus Optimismus gepaart mit Realismus, Risikobereitschaft gepaart mit Umsicht und Intuition gepaart mit Logik hervorzaubern kann, dürfte man die letzten Stufen des Schützen erfolgreich besteigen, während man das schwarze Loch im galaktischen Zentrum haarscharf und dennoch aus sichtbarer Nähe umschiffen kann. Auf diesem Weg können wir mit außergewöhnlichen Erlebnissen und mit seltsamen Erscheinungen rechnen, denn hier sind wir mit unserer Schulweisheit am Ende. Obwohl wir heute wissen, dass sich im galaktischen Zentrum besonders viele Sterne und Nebel befinden, können wir diesen Teil des Weltraums trotz erstaunlicher technischer Möglichkeiten nicht sehen. Da der Schütze einen Bogenschützen darstellt, könnte man sagen, dass seine größte Herausforderung darin besteht, dass er ab einem gewissen Punkt in der Lage sein muss, mit verbundenen Augen oder trotz eines dichten Nebels ins Schwarze zu treffen. Wir können also gespannt sein was uns in den kommenden Wochen erwartet. Wie immer bekommen diejenigen, die persönlich von dieser Zeitqualität berührt werden, diese auch direkt zu spüren, während andere vielleicht jemanden kennen, der direkt betroffen ist. Wer nicht persönlich von dieser Zeitqualität berührt wird, aber dennoch interessiert ist, kann in den Medien verfolgen was sich bei Angela Merkel und bei Vladimir Putin in diesen Wochen abspielt, denn die beiden gehören definitiv zu den Menschen, die ganz direkt betroffen sind. Auch Alyssa Milano, die in diesen Zeiten mit ihrer Me Too Kampagne von sich reden macht und deren Sonne sich im galaktischen Zentrum befindet, ist persönlich betroffen.

Einige von uns können sich also das Popcorn schnappen und die große Show aus sicherer Entfernung betrachten, während bei anderen nun ein hohes Maß an Konzentration, Umsicht und Wachsamkeit gefragt ist, denn wer will schon stolpern oder von einem schwarzen Loch verschluckt werden, so kurz vor dem Ziel...*))) 



Viele liebe Grüße mit den Sternen

Lia




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Lilith im Steinbock Nov 2017 - Aug 2018 Video: Die Sündenböckin & die Traumfrau










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Bild im Titelbild: Burney Relief, Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication







Mittwoch, 15. November 2017

Neumond im Skorpion - Der Gang durch die Unterwelt und der Weg nach Oben






Astrologische Grafik: 18.11.2017, 12:42h MEZ, Neumond im Skorpion auf 26°19' Skorpion



Der November Neumond bietet uns eine ausgezeichnete Möglichkeit uns etwaiger Altlasten zu entledigen. Wer also das Bedürfnis nach Erleichterung, Bereinigung oder Entgiftung verspürt, kann sich diese Zeitqualität zunutze machen. Wie ein jeder Neumond bietet uns auch dieser die Chance frischen Wind in die Lebensbereiche zu bringen, auf die er für uns persönlich einwirkt. Wenn man sein eigenes Horoskop nicht kennt, kann man sich im Zusammenhang mit diesem Neumond fragen in welchen Lebensbereichen man das Gefühl hat, dass hier etwas klemmt, dass man auf der Stelle tritt, dass der Energiefluss blockiert ist, dass etwas Wesentliches am Stagnieren ist oder dass man sogar das Gefühl hat etwas Totes mit sich herumzuschleppen. In einigen Fällen kann sich diese Zeitqualität auch durch ein Gefühl von innerer Anspannung, einem innerem Druck oder in einem bislang ungestillten Verlangen sich zu entladen, bemerkbar machen. Auch in dem Fall geht es darum etwas loszuwerden, sich zu erleichtern und um Raum für etwas Neues zu schaffen. Die Frage kann lauten wie, denn unter diesen Einflüssen könnten wir Schwierigkeiten haben das rechte Maß zu finden und dadurch entweder über das Ziel hinausschießen oder etwas zu lange zurückhalten, so lange, bis es verdirbt, verwelkt, bis es nicht mehr der Rede wert ist. Für manch einen können sich diese Einflüsse auch in einem Gefühl des Mangels ausdrücken, in dem Gefühl, dass etwas ganz Wesentliches im Leben fehlt. In dem Fall geht es dann auf den ersten Blick nicht darum etwas loszuwerden, sondern etwas aufzufüllen. Ein wichtiges universelles Gesetz besagt aber, dass das Universum kein Vakuum zulässt. Manchmal müssen wir uns also erst von etwas, das überflüssig geworden ist, das auf eine unnütze Art Raum in unserem Leben einnimmt, lösen, um für das, woran es uns fehlt, Platz zu schaffen.


Am 18.11.2017, um 12:42h MEZ, verbinden sich die beiden großen Lichter auf 26°19' Skorpion. Sonne und Mond in der dritten Dekade Skorpion stehen in Harmonie zu Chiron in den Fischen, im Quinkunx zu Uranus im Widder und im Halbsextil zu Saturn im Schützen. Ein besonders markanter Aspekt zeigt sich zum Neumond durch ein Quadrat zwischen Mars in der Waage und Pluto im Steinbock, denn beide Herrscher des Skorpions befinden sich hier im Konflikt miteinander. Während Mars in der Waage die Dinge nun entweder ganz locker, flockig und betont galant in Waage-Manier vorantreiben möchte oder aber – je nach der Persönlichkeit – bestimmte Angelegenheiten am liebsten unter den Teppich kehren würde, erwartet Pluto im Steinbock mit dem Neumond im Skorpion, dass wir uns in die „Unterwelt“ begeben, bevor sich wirklich etwas Neues in unserem Leben zeigen kann. Der Gang durch die Unterwelt ist unter Plutos Einfluss unerlässlich, zumindest wenn man das Risiko vermeiden will, dass man später, in einem ungünstigen Moment, von seiner Vergangenheit eingeholt wird, dass die Leichen ganz unvermutet aus dem Keller steigen und einem dann gründlich die Tour vermasseln. Manchmal passiert dies erst Jahre später, wenn wir schon gar nicht mehr dran denken und wenn unserer Meinung nach längst Gras über die Sache gewachsen ist. Plötzlich kann uns Pluto am Schlafittchen packen und uns ins Ohr raunen „Immer langsam. Du hast etwas Wichtiges vergessen. Dein Unterweltskonto weist noch Schulden auf und ich bin nun hier, damit Du Deine Schulden bezahlen kannst.“

Beim Gang durch die Unterwelt müssen wir uns Stück für Stück ausziehen, wir müssen uns nach und nach vollkommen nackt machen und wir müssen auf falsche Sicherheiten verzichten. Wir vollziehen in der Unterwelt Plutos sozusagen einen Seelenstriptease. All das, womit wir in der Oberwelt unsere Schamgefühle, unsere Schuldgefühle, unsere Mangelgefühle und unsere Begierden überdecken oder auch kompensieren können, wird uns beim Gang durch die Unterwelt genommen. Wir werden Stück für Stück entblättert, bis wir vollkommen nackt dastehen und bis uns nichts mehr zur Verfügung steht, mit dem wir etwas Ungeliebtes verbergen können. Der Gang durch die Unterwelt ist nichts für schwache Nerven und er ist auch nicht für diejenigen geeignet, die einfach etwas neugierig sind und die nur mal kurz reinschnuppern wollen, denn sobald wir die Unterwelt betreten, gibt es kein Zurück mehr. Wer es nach einem kurzen Blick auf die unteren Gewölbe dennoch schafft sich schnell wieder an die Oberfläche zu hangeln, wird die Bilder, die er dort zu sehen bekam, nicht so einfach wieder los. Sie werden immer wieder zu uns zurückkehren, die Geister, die wir riefen. Sie werden uns immer wieder rufen, bis wir uns ihnen stellen.

Der Gang durch die Unterwelt erfordert also Mut. Auf diesem Weg müssen wir uns mit unseren unerlösten Anteilen auseinandersetzen. Mit all den Schichten unseres Wesens, die wir im Laufe unseres Lebens vernachlässigt haben, die wir von uns abgespalten haben oder die uns durch traumatische Erlebnisse abhanden gekommen sind und die sich in Schockzuständen gewissermaßen verselbständigt haben. Wir werden aufs Innerste mit unseren Ängsten, unseren Sehnsüchten und unseren Motiven konfrontiert oder auch mit unserer ungelösten Wut, mit nicht verarbeiteter Trauer, mit schmerzhaften Enttäuschungen, die an unserer Lebenskraft nagen und die unserem Entfaltungspotential zu enge Grenzen setzen.

Für manch einen mag dies extrem klingen, aber der Skorpion ist ein Zeichen der Extreme, sowie er das Zeichen der Leidenschaft ist. Wie das Wort Leidenschaft schon besagt, wird hier etwas durch Leid erschaffen. Einige übertreiben es unter skorpionischen Einfluss vielleicht, indem sie meinen, sie müssten sich bis an die äußersten Grenzen antreiben, sie müssten sich selbst kasteien, sie könnten nur schöpferisch sein, wenn sie mindestens mit einem Fuß in der Gosse hängen, sie könnten nur Lust empfinden, wenn es deutlich spürbar schmerzt. Für manch einen bedeutet Hass die notwendige Ergänzung zur Liebe und mach einer meint, wenn er nicht vor Eifersucht rasend wird, dann empfindet er auch keine Liebe. Leidenschaft ist ein äußerst dehnbarer Begriff. Was für den einen Leidenschaft bedeutet, ist für den anderen gerade mal ein Schmunzeln wert. Was für den einen Leidenschaft bedeutet, ist für den anderen selbst- oder fremd schädigend, abstoßend und viel zu extrem.

Wir haben also alle individuelle Schmerzgrenzen, aber ganz ohne Schmerzen kommen wir trotz unterschiedlicher Anlagen alle nicht durch die Unterwelt; wir kommen nicht einfach mal so nebenbei an Pluto vorbei.

Pluto herrscht über den Skorpion und über die Unterwelt. Pluto befindet sich im Steinbock und zum Neumond im Skorpion in Spannung zu Mars in der Waage. Die Waage symbolisiert das richtige Maß, ebenso wie unsere Beziehungen. Wir können uns also fragen, ob die Menschen, mit denen wir wichtige Beziehungen unterhalten, eine ähnliche Einstellung zur Leidenschaft haben, wie wir selbst oder ob die Ansichten hier weit, vielleicht viel zu weit, auseinandergehen. Was für den einen ein angenehmer Nervenkitzel ist, kann im anderen einen enormen Druck, Angst oder Schmerzen auslösen. Was der eine lustig und unterhaltsam findet, ist für den anderen grausam und geschmacklos. Was für den einen Ehrlichkeit bedeutet, streift für den anderen gerade mal sanft die Oberfläche. Was für den einen viel zu viel ist, kann den anderen nicht mal ansatzweise befriedigen...

Im Skorpion geht es um unsere gemeinsamen Werte. Wir brauchen gemeinsame Werte in unseren Beziehungen, auf jeden Fall in den Beziehungen, in denen wir tiefer gehen wollen und in denen wir langfristig etwas Gemeinsames aufbauen wollen. Der Skorpion ist das Zeichen der Intimität und der Sexualität. Wir können Sex haben ohne Intimität. Wir können Sex ohne Liebe haben. Wir können auch Intimität ohne Sex haben. Wir können aber keine Liebe ohne Intimität haben und wir können auch keine Liebe oder Intimität haben ohne uns verletzlich zu machen. Da der Skorpion so viel Wert auf Intimität legt, gilt er als ein beobachtendes, reserviertes Zeichen, denn Intimität setzt Vertrauen voraus und mit Vertrauen geht der Skorpion nicht leichtfertig um. Wirkliches Vertrauen baut sich innerhalb einer Beziehung erst durch gemeinsame Erfahrungen auf. „Wir gehen zusammen durch dick und dünn“ und „in guten, wie in schlechten Zeiten“ heißt es im Skorpion. Oft zeigt sich erst in Krisensituationen, ob und wie weit wir jemandem vertrauen können. Krisen schaffen zwar nicht unbedingt Helden, aber in Krisen erkennen wir was tatsächlich in uns steckt und wie der andere wirklich tickt. Solange alles glatt läuft, kann jeder unser Freund sein. Solange man nur unsere Schokoladenseiten kennt, findet uns jeder nett. Und in einem gewissen Rahmen sind aus skorpionischer Sicht oberflächliche Nettigkeiten und flüchtige Bekanntschaften durchaus erwünscht, denn man kann nicht mit jedem in die tiefsten Tiefen gehen. Wir haben aber alle irgendwo unsere skorpionischen Bereiche, unseren Pluto und unser VIII. Haus. Es gibt Menschen, die können sich viel öfter und länger an der Oberfläche bewegen, als andere. Diese Menschen sind durchaus damit zufrieden ein paar nette Bekannte zu haben, mit denen sie hin und wieder ins Kino gehen oder die sie ab und zu zum Essen einladen. Aber früher oder später kommt jeder von uns an den Punkt, am dem Pluto sein Verlangen zeigt. Sei es, dass wir unsere Arbeit verlieren und vor einem riesigen Schuldenberg stehen, sei es, dass wir unseren Partner verlieren und jemanden brauchen, mit dem wir über unseren Kummer sprechen können, sei es, dass wir einen schlimmen Unfall hatten und unser ehemals schöner Körper nun von Narben übersät ist oder sei es, dass wir die klassischste plutonische Variante erleben, nämlich, dass wir alt sind und im Sterben liegen.

Früher oder später fragen sich viele von uns wo sie denn geblieben sind, unsere Ehemänner, unsere Ehefrauen, unsere Familienangehörigen, unsere Freunde, unsere Kollegen oder unsere Geldgeber. Früher oder später brauchen wir plutonische Beziehungen, Beziehungen, die uns tief zusammenschweißen, Menschen, auf die wir zählen können, jemanden, dem wir wirklich vertrauen können, weil dieser Mensch uns nackt kennt und weil wir ihn nackt kennen, weil wir mit diesem Menschen durch die Unterwelt gegangen sind und weil wir mit ihm geläuterter und weiser in die Oberwelt zurückgekehrt sind. Wir müssen nicht immer gemeinsam durch die Unterwelt gehen, aber wir brauchen die Gewissheit, dass die Menschen, die uns wirklich wichtig sind, die uns nahe stehen, mit denen wir uns in einer intimen Beziehung befinden, dass diese Menschen auch noch da sind, wenn wir aus der Unterwelt zurückkehren. Vielleicht halten sie ein Stück des Weges sogar unsere Hand. Vielleicht haben wir das Glück, dass wir es mit erfahrenen Menschen zu tun haben, die uns eine Begleitung sein können, wenn wir uns in der Unterwelt befinden und die uns zur Seite stehen. Das ist aber gar nicht immer nötig und auch gar nicht immer möglich, denn es gibt plutonische Wege, die wir nur ganz alleine gehen können. Aber wenn wir wieder auftauchen, dann wollen wir mit offenen Armen empfangen werden und dann tut es gut in verständnisvolle Augen zu blicken, in Augen, die uns verraten, dass sie wissen wo wir waren und dass sie verstehen können, was wir durchgemacht haben. Manch einer braucht mehr plutonische Beziehungen, als ein anderer, aber irgendwann brauchen wir alle Beziehungen dieser Qualität


Der Neumond im Skorpion unterstützt uns bei jeder Form von Bereinigung, Entgiftung und Erlösung. Für den einen kann das auf der materiellen Ebene ein Thema sein, wie durch eine körperliche Entgiftung, durch das Ausmisten des Kellers, durch ein Feng Shui des Kleiderschranks oder durch das Bezahlen von finanziellen Schulden. Bei anderen kann es tiefer gehen und sie werden den Mut aufbringen den Gang durch die Unterwelt anzutreten, um ihre Psyche zu entgiften, um sich mit ihren Schatten auseinanderzusetzen und um ihre abgespaltenen Seelenanteile heimzuholen. Wieder andere werden vielleicht feststellen, dass sie zwar viele Leute kennen, aber dass sie keine Menschenseele haben, der sie sich wirklich nahe fühlen, der sie auf tiefster Ebene vertrauen und mit der sie ihr Innerstes teilen können. Wenn das der Fall ist, dann lohnt es sich die Beziehungen, die man hat, genau unter die Lupe zu nehmen und dann eventuell in dem Bereich „auszumisten“. Uns steht in unserem Leben eine begrenzte Zeit und ein begrenzter Raum zur Verfügung. Von daher müssen wir manchmal auf weniger wichtige Beziehungen verzichten, um für die Beziehungen Raum zu schaffen, die von Intimität, Nähe und Vertrauen geprägt sind. Das bedeutet nicht, dass man bestimmte Menschen, mit denen man es zu tun hatte, abwertet, sondern, dass man sozusagen ein Update der Befriedigung der eigenen Bedürfnisse durchführt. Im Skorpion können wir intensive Wachstumszyklen durchleben. Immer wieder streifen wir im Skorpion unsere alte Haut ab, damit uns eine neue wachsen kann. Das, was früher noch passend und befriedigend war, kann sich mittlerweile zu klein, zu eng und zu unbefriedigend anfühlen. Ein Neumond will uns immer darin unterstützen etwas Neues zu beginnen. Was wollen wir also loslassen, damit wir den Raum für etwas Neues in unserem Leben schaffen können? Was können wir mit anderen teilen, das uns ihnen näher bringt?



Viele liebe Grüße mit den Sternen

Lia


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